Begleithunde
Ansprechpartner für die Ausbildung der Begleithunde
Nico Rieder
Basisausbildung und Begleithundprüfung mit Verhaltenstest
BH A/VT und BH/VT
Jeder Hund muss grundlegende Verhaltensweisen beherrschen, damit er für sich und seine
Umwelt keine Gefahr darstellt. Gerade in der heutigen Zeit ist es enorm wichtig, dass der
Hund ein friedlicher und umgänglicher Begleiter ist, der mit allen Umweltbedingungen
zurecht kommt und keinem zur Last fällt.
Deshalb sollte jeder Hund eine Basisausbildung durchlaufen, deren krönender Abschluss die
Begleithundprüfung ist.
Jeder Hundeführer muss vor dem praktischen Teil einen theoretischen Test bestehen. Dazu
werden 30 Fragen aus einem umfangreichen Fragenkatalog ausgewählt, die der Hundeführer
dann beantworten muss. Besteht er diesen Test, kann er mit seinem Hund im praktischen
Teil sein Können beweisen.
Der praktische Teil fordert neben einer allseitigen Verträglichkeit des Hundes den
allgemeinen Gehorsam. Der Hund muss also Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz aus der
Bewegung, Platz aus der Bewegung mit Hereinrufen und Ablegen beherrschen. Auch im
Straßenverkehr und im Umgang mit Menschen und anderen Hunden muss der Hund seine
Friedfertigkeit beweisen. Die Begleithundprüfung gibt es in zwei Stufen: BH A (ohne die
Abgabe von Schüssen) und BH.
Die Begleithundprüfung sollte für jeden Hundeführer Ziel und Pflicht sein. Denn er erhält
damit eine führigen Begleit- und Familienhund, mit der er sich überall zeigen kann.
Auch kann eine bestandene Prüfung in der heutigen Zeit sehr wertvoll sein.
Eine bestandene Begleithundprüfung ist außerdem die Voraussetzung für die Teilnahme an
allen anderen Hundesportarten, ohne deren Vorliegen man an keinem Wettkampf teilnehmen
darf. Deshalb sollte es im Interesse jedes Hundehalters liegen, diese Prüfung im Verein
abzulegen. Vielleicht hat er ja Gefallen an der Arbeit mit dem Hund gefunden.
Dann stehen ihm zahlreiche weitere Möglichkeiten des Hundesports offen...