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Obedience


Ansprechpartner für Obedience
Sabrina Otterbach


Trainingszeit ab dem 09. April 2011
Fortgeschrittene/Turnierhunde: Samstags ab 14:30 Uhr
Anfänger: Samstags ab 16:00 Uhr

>>Kurze Info zum Training:
Wir sind bemüht in kleinen Einheiten, jedes Team für sich zu trainieren
somit erreichen wir einen Prüfungsnahenablauf und der Hund lernt von Anfang
an Intensiv durchzuarbeiten.<<


Obedience - Präzision-Freude-Harmonie

Obedience ist eine moderne Prüfungsform im Hundesport, bei der es besonders auf
harmonische, schnelle und exakte Ausführung ankommt. Ein eingespieltes, gutes Mensch-
Hund-Team ist Voraussetzung.

"O-bi-di-ens" heißt Gehorsam und kann ohne weiteres als die Hohe Schule der Unterordnung
bezeichnet werden. Jedoch gestaltet sich Obedience wesentlich vielseitiger als die
"gewöhnlichen" Gehorsamsübungen. Zu den bekannten Bestandteilen wie Bei-Fuß-Gehen, Sitz,
Platz aus der Bewegung, Bleib, Abrufen usw., die Bestandteile einer Begleithundeprüfung
sind, kommen noch folgende interessante Elemente hinzu:

- Apportieren / auch von Metall
- Suchen von Gegenständen / Eigenidentifikation
- Positionswechsel auf Distanz / Sitz-Platz-Steh
- Vorausschicken in eine Box / Quadrat aus 4 Pylonen
- Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
- Ablage / alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt
- uvm.

Ein wesentlicher Unterschied zur Begleithundeprüfung, die allerdings Vorraussetzung zur
Teilnahme an einer Obedience-Prüfung ist, ist der Ablauf einer Prüfung. Während bei der
BH nach einem festen „Schema F“ geprüft wird, macht man bei einer Obedience-Prüfung alles
nur auf Anweisung des Ringstewards. Dieser legt auch gemeinsam mit dem Richter das
Laufschema für die Leinenführigkeit und Freifolge fest. Also erfährt man erst während der
Prüfung, wie man laufen muss.

Die einzelnen Prüfungsstufen werden in 4 Klassen eingeteilt:
- Beginnerklasse
- Klasse1
- Klasse2
- Klasse3 /FCI Klasse

Beim Obedience geht es vor allem um Präzision, Eleganz und eine fließende Vorführung der
einzelnen Übungen. Das Entscheidende bei dieser Sportart ist nämlich nicht, dass der Hund
die Übungen überhaupt zeigt, sondern, dass er diese freudig und vor allem in Harmonie mit
seinem Hundeführer ausführt. Laute, harte Kommandos werden hier nicht gerne
gesehen/gehört. Wobei man hierzu noch erwähnen sollte, dass Obedience für Hunde alle
Rassen, sowie Mischlinge geeignet ist, unabhängig von Größe und Alter. Bei der Bewertung
der einzelnen Übungen, wird auch darauf vom Richter eingegangen, ob ein arbeitseifriger
Border Collie oder ein eher etwas gemütlicher Leonberger diese ausführt.
Obedience ist durch die sehr unterschiedlichen Übungen ungemein abwechslungsreich und
verlangt dem Hund eine Vielzahl von Fähigkeiten ab.
In den unteren Klassen wird besonderer Wert auf Sozialverträglichkeit und Fußarbeit
gelegt. In den höheren Klassen liegt der Schwerpunkt dann bei Übungen, die auf Distanz
zum Hundeführer gezeigt werden.
Um dies zu erreichen, wird auch dem Hundeführer viel abverlangt. Die wichtigste
Eigenschaft, die man als Obediencler braucht, ist Geduld. Schnelle Erfolge kann man in
diesem Sport nicht erzielen. Des Weiteren ist Spaß an Präzision unverzichtbar. Obedience
bedeutet: immer wieder an kleinsten Details zu feilen, um ein noch besseres Ergebnis zu
erzielen. Eine weitere Fähigkeit, die man spätestens beim Training lernt, ist über sich
selber zu lachen und zu sehen, dass meistens der Hundeführer und nicht der Hund die
Fehler macht.
Wer gerne mit seinem Hund intensiv zusammen arbeitet, wird diesen Sport lieben!!

Die Beginner-Klasse enthält folgende Übungen:

  1. Verhalten gegenüber anderen Hunden
  2. Stehen und Betasten
  3. Gebiss zeigen
  4. Ablage in der Gruppe
  5. Leinenführigkeit
  6. Freifolge
  7. Sitz aus der Bewegung
  8. Kommen auf Befehl
  9. Zurücksenden zum Platz (Box)
  10. Bringen
  11. Umgang Mensch-Hund

Die Klasse 1 enthält folgende Übungen:
1. 1 Minute sitzen mit Sichtkontakt
2. 3 Minuten liegen mit Sichtkontak
3. Leinenführgkeit
4. Freifolge
5. Platz aus der Bewegung (Viereck 10x10m)
6. Kommen auf Befehl
7. Zurücksenden zum Platz
8. Sprung über die Hürde
9. Bringen
10. Kontrolle auf Distanz
11. Umgang Mensch-Hund

Die Klasse 2 enthält folgende Übungen:

  1. 2 Minuten sitzen mit Sichtkontakt
  2. 3 Minuten liegen ohne Sichtkontakt
  3. Freifolge
  4. Sitz, Platz aus der Bewegung
  5. Kommen mit Platz
  6. Voraussenden in ein Viereck mit Hinlegen
  7. Apport über die Hürde (Holzapport)
  8. Metallapport
  9. Geruchsunterscheidung aus max. 6 Gegenständen
  10. Kontrolle auf Distanz
  11. Umgang Mensch-Hund

Die Klasse 3 enthält folgende Übungen:

  1. 2 Minuten sitzen
  2. 4 Minuten liegen
  3. Freifolge
  4. Stehen, Sitzen und Platz aus der Bewegung
  5. Abrufen mit Stehen und Platz
  6. Voraussenden in ein Viereck
  7. Bringen auf Anweisung
  8. Metallapport über die Hürde
  9. Geruchsunterscheidung aus max. 6 Gegenständen
  10. Kontrolle auf Distanz